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1

Sunday, October 27th 2002, 7:10pm

Aufnahme in Pva oder Mpg direkt, Was passiert genau?

Hi,


wollte mal fragen WAS genau bei der Aufnahme in MPG passiert?
..bei PVA werden die Daten ja ohne Umwandlung direkt auf Platte geschrieben..also 1:1

..was passiert genau, wenn man nun gleich MPG nimmt?

..gibt es Gründe...nie in MPG aufzunehmen..? ..habe gehört..pva sei zuverlässiger? .. stimmt das wirklich?

..was ist an dem Original.tool von Hauppauge schlechter als PVAStrumento?
..kann es bei der Umwandlung von PVA zu MPG zu Fehlern kommen..mit dem Original.Tool? ..denn nur bei diesem bekomme ich nach der pvezumpg.Umwandlung ein MPG das ich weiterverarbieten kann (100%) .. wenn ich PVAStrumento benutze bekomme ich nach dem Encoden in ein anderes Format nur Ruckler

Grüße

chipNET

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2

Sunday, October 27th 2002, 9:16pm

Aufnahme in Pva oder Mpg direkt, Was passiert genau?

Hallo!

Also du musst dir das folgendermaßen vorstellen Wenn du in PVA aufzeichnest, dann wird nicht nur der Stream, sondern noch kleine Informationen mit gespeichert, welche dann dem Decoderchip der Karte helfen den Stream besser wiederzugeben! Deswegen ist eine wiedergabe eines scheinbar fehlerhaften Streams ohne weiteres möglich!

Wenn man mit PVAStrumento in PVA wandelt, dann versucht das Tool noch kleine Feher im Stream zu korrigieren, was PVAStrumento dann natürlich zum beseren Programm macht!
Bei dem Originaltool ist das nicht der Fall!
Es werden also keine Fehler bei der Umwandlungproduziert, sondern nur die vorhandenen sichtbar!

Deswegen sollte man während der Aufnahme auch nichts am Rechner machen! Einfach in Ruhe lassen!
Und immer in PVA aufzeichnen!

ciao

chipNET
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3

Sunday, October 27th 2002, 9:25pm

Aufnahme in Pva oder Mpg direkt, Was passiert genau?

thx,

.. jetzt stellt sich nur noch die Frage...welche Schritte genau stattfinden...wenn man statt pva gleich mpg einstellt... u. welches Prog dann in Echtzeit im "Hintergrund" das macht..

Grüße

chipNET

Administrator

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4

Sunday, October 27th 2002, 9:35pm

Aufnahme in Pva oder Mpg direkt, Was passiert genau?

Hallo!

Also was genau passiert, sprich welche Infos aus dem Stream gelesen werden und was dann passiert, das können dir nur die Programmierer sagen, aber vielleicht meldet sich wiljo oder dvb.matt ja mal zuwort!

Sorry, aber alles kann man nicht wissen!

ciao

chipNET
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erbse

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Occupation: irgendwas mit DVB *G*

5

Monday, October 28th 2002, 9:45am

Aufnahme in Pva oder Mpg direkt, Was passiert genau?

@ MoonTower

Also wir haben mal , die Progger wiljo und dvb.matt kontaktiert.
Ich denke mal, dass sie sich melden , wenn sie die nötige Zeit finden. *freu*

also ein bisschen Geduld und dann bekommen wir es erklärt.

mfg erbse
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6

Monday, October 28th 2002, 10:32pm

Aufnahme in Pva oder Mpg direkt, Was passiert genau?

hi, dann versuch ich mal,

Also das Aufnahmen in PVA grundsätzlich besser sind als solche in MPG bzw. VDR oder was auch immer, ist IMO ein "Ammenmärchen".
Wesentlich hierbei ist, welche Soft- bzw. Firmware das Format erzeugt.
Abhängig davon hat jedes seine Vor- und Nachteile bei der Weiterverwendung.

Datenlieferant ist bei allen der Transportstrom.
Je nach gewählter PID werden hieraus die A/V-Elementarströme usw. gefiltert.
Jedes erfolgreich synchronisierte Transport-Paket (übl. 188bytes) enthält u.a. einen Indikator (und NUR da) , ob es einen nicht behebbaren Bitfehler inne hat; einen Continuity-Zähler (0..15, Kennung ob Pakete fehlen, oder wiederholt übertragen wurden, z.B. bei Data -> unübl. bei A/V); sowie den Startcode, wenn z.B. ein neues PES-Paket beginnt (übl. 1 Paket mit Zeitstempel je Videoframe, bzw. je 5 Audioframes).
Der genannte Error-Indikator ist eigentlich die einzigst sichere Info, ob ein Datenfehler bei der Dekodierung zu erwarten ist. Nur wird diese Info weder im PVA noch MPG etc. integriert.

Die Uridee bei TT's PVA war IMO die direkte Auslese der Video- und Audiopuffer,
die noch die PES-(komprimierten)-Daten zum aktuell dekodierten Programm enthalten.
Hierbei werden ähnlich dem Transportstrom zwei IDs (1=V, 2=A, max 255 mögl.) generiert. V wird in <=6kB, A in <=2kB Häppchen je PVA-Paket geteilt und verschachtelt gespeichert.
V wird dabei seines eigentlichen PES-Headers "beraubt" und ein enthaltener PTS PVA-kompatibel ersetzt. A behält das komplette original PES-Paket.
Beide bekommen den zusätzl. PVA-Header vorne dran. Dieser enthält als wesentlich verwertbar nur das PVA-Syncword + ID, einen Zähler (0..255), sowie ebenso nen Startcode (wenn bei A unmittelbar ein PES-Header folgt, bzw. bei V ein umgebauter Zeitstempel).
Dieser Zähler nutzt n.m.E. aber nicht viel:
Es werden nur die im Puffer enthaltenen Daten mitgezählt. Sind die aber garnicht erst dort angekommen, ist zwar der Zähler lückenlos, aber es fehlen trotzdem Daten. (dann sah man das übl. auch aufm Schirm)
Andersrum waren zwar alle Daten im Puffer (und halt auch fehlerlos aufm Schirm), die Platte kam beim Schreiben aber nicht mit bzw. der Puffer wurde nicht richtig ausgelesen, weshalb dann z.B. ein Paket(-zähler) fehlte.
(Auch im PES-Paket kann's einen Zähler geben, der wird aber IMO seltenst benutzt)
Im übrigen kann IMO ein MPEG Decoder (A wie V) gar keine Fehler reparieren, allenfalls maskieren, da nehmen sich aber die Onchip-Version und als Software nichts.

Im Fall von MPG / VDR kann man dagegen die original PES-Pakete so nehmen, wie sie eh schon sind (mit minimalen Anpassungen, insbes. der Größe wegen zusätzl. Header ergänzen) und fortschreiben.
Kann sein, dass die aktuellen TT-WDM Treiber da schon keinen Unterschied mehr machen, d.h. PVA + MPG auf gleiche Weise erzeugen, womit am Ende keins besser oder schlechter ist.
(Bei PVA wird ja am Videostrom mehr manipuliert, womit dann theoret. mehr Fehler passieren können; zum anderen geht dabei auch noch der DTS hops)
Es ist eher so, dass für MPG/VDR die geringsten Anpassungen am original PES getätigt werden müssen. (bei MPG zusätzl. Pack-Header)
Der IMO einzigste Vorteil von PVA ist noch, das dort viele verschiedene, aber auch absolut identische, Ströme sicher getrennt untergebracht werden können (MPA, AC3, PCM, subpics etc.), was bei den anderen nicht ohne weiteres direkt möglich ist (auch in der Anzahl).
Zudem gibts für solche Sondersachen keinen Player (De-/Muxer aber schon).

k.A. ob jetzt nicht sogar alle Treiber die Daten per direktem Transportstromdemultiplex schreiben (ohne Umweg über die eingebauten Hardware-A/V-Puffer). Bei mehr als 1* V und 1* MPA, wie z.B. zusätzl. AC3 ist das ohnehin der einzigste Weg.
Also keines der Formate (und insbes. PVA nicht) ist eine "echte" 1:1 Kopie des Datenstroms.
Die "sicherste" 1:1-Methode wäre die Kopie des partiären Transportstroms vom gewählten Programm, das wird aber durch die meiste Hardware von DVB-Karten geblockt (die Umleitung via CAM bei PayTV kommt ja auch noch hinzu)

Wichtig ist also wie o.g. 'ne stabile API/Treiber, die auch bei hohen Bitraten lückenlos die PIDs filtern und a bissl angepaßt auf Platte schreiben kann.

man könnte noch mehr ins Detail gehen...

Korrekturen & Anmerkungen immer willkommen... :)

Matt

7

Monday, October 28th 2002, 10:39pm

Aufnahme in Pva oder Mpg direkt, Was passiert genau?

yeahh ... toppp!!!

..da bin ich nun erst seit 2 Tagen stolzer Besitzer einer DVB.Karte u. bekomme hier im Board schon das absolute insider.Wissen :)

vielen Dank.... "Ammenmärchen" .. genau das wollte ich hören :)

..also justMPGitDirekt u. viele Grüße

8

Thursday, October 31st 2002, 4:49pm

Aufnahme in Pva oder Mpg direkt, Was passiert genau?

Der unterschied ist nun halbwegs klar... Aber wie sieht es in der Praxis aus??? Bringt es mehr mit WTVP PVA zu schreiben und diese mit PVAStrumento nach MPEG's zu wandeln... Oder ist es praktischer direkt in MPEG aufzuzeichnen....

Wo sind am Ende weniger Fehler drin???

9

Thursday, October 31st 2002, 10:20pm

Aufnahme in Pva oder Mpg direkt, Was passiert genau?

Quoted

MoonTower postete
"Ammenmärchen" .. genau das wollte ich hören


hmm, dann hätt' ich mir ja den ganzen Rest sparen können zu tippeln... ;)

Quoted

sven.render postete
Der unterschied ist nun halbwegs klar... Aber wie sieht es in der Praxis aus??? Bringt es mehr mit WTVP PVA zu schreiben und diese mit PVAStrumento nach MPEG's zu wandeln... Oder ist es praktischer direkt in MPEG aufzuzeichnen....


..wie ich schon schrieb, hängt das IMO sehr vom Design der Recordingsoft/API & dem eigenen PC ab.

Also mußte das für dich selbst rausfinden, je nachdem was du danach noch mit machen willst.

Quoted

Wo sind am Ende weniger Fehler drin???


hab ich doch gesagt, n.m.E. sind Aufnahmefehler nicht bei einem bestimmten Format häufiger oder seltener......

10

Sunday, November 3rd 2002, 7:23pm

Aufnahme in Pva oder Mpg direkt, Was passiert genau?

@Co-/Admin

sorry, falls ich damit jetzt irgendwelche Illusionen zerstört habe...
(viell. deut' ich das aber bloß falsch..)

rgds

11

Monday, November 4th 2002, 1:11am

Aufnahme in Pva oder Mpg direkt, Was passiert genau?

Ich bleibe beim PVA -> PVAStrumento -> MPEG2.... :)

12

Saturday, September 20th 2003, 12:37am

Aufnahme in Pva oder Mpg direkt, Was passiert genau?

hallo,

so ein paar stunden stoebern in eurem forum ist schon ganz lustig :), ich bin ein recht fauler typ und recorde daher gern von den offentlichen sendern, da brauch ich nix schneiden ich nehms in mpg2 auf und schieb es nur mal kurz ueber pvastrumento damit es auf alle faelle lippensynchron abgespielt wird. dann brenn ich den ganze krempel mit winoncd als datendvd, und schau es mir mit windvd an. das funkt recht gut, aber einen kleinen schoenheitsfehler hat es leider, wenn ich direkt im film ne stelle suchen will dann crashed mir windvd immer. das passiert nicht wenn ich pvastrumento nicht vorher drueber laufen lass gibt es dafuer nen fix?

Peter

13

Saturday, September 20th 2003, 2:18pm

Aufnahme in Pva oder Mpg direkt, Was passiert genau?

Ich weiß nicht ob es überhaupt noch aktuell ist, aber wiljo hat irgendwann mal erwähnt daß der PVAStrumento-eigene Multiplexer nicht 100%ig in Ordnung ist (oder gewisse Codecs mit dessen Ergebnis nicht klarkommen, keine Ahnung wer da nun "Schuld hat"). Es wäre einen Versuch Wert mit PVAStrumento nur zu demuxen und dann mit einem anderen Programm (bbmpeg etc.) Bild und Ton wieder zusammenzumuxen.

wiljo

Autor PVAStrumento

Posts: 192

Location: Hoch im Norden....

14

Thursday, November 13th 2003, 2:06am

Aufnahme in Pva oder Mpg direkt, Was passiert genau?

Hmm... bin durch Zufall auf dieses Uralt-Topic gestossen.

In PVAStrumento 2.0.x ist der Multiplexer nicht so 100% in Ordnung. Hier hat PVAS die "Schuld" (vielmehr, ich - aber ich hab's eigentlich auch nicht zum MPEG PS machen geschrieben...)

In PVAStrumento 2.1.x sollte das Multiplexen "besser" sein. Ich muss da noch mal dran basteln, aber MProbe meldet keine gravierenden Fehler mehr.... und mit den meisten Soft-DVD-Player spielt das erzeugte MPEG PS jetzt auch einwandfrei ab.

Aber es bleibt dabei: Hauptanwendung ist (immer noch) demuxen....

Gut's Nächtle

Wiljo

Ach ja --- diese PVA/MPEG Aufnahme-Sache ist ein Relikt so aus der Zeit um 1999/2000 -- als die verfügbare Aufnahmesoftware bei MPEG oftmals einfach nur "Schrott" produzierte. Heute stimme ich dem alten Posting von dvb.matt voll und ganz zu ;-)